Men of War: Assault Squad – Demo Impressionen

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WAR!

Men of War war ein typisches osteuropäisches Spiel. Riesig im Maßstab, ein Sinn für jedes Detail, komplex aber auch mit dieser typischen spröde, wie bei einem Stalker oder Metro 2033, auch wenn es bei letzterem nicht so hervorstechend war.

Zum bald erscheinenden Men of War: Assault Squad gibt es inzwischen eine Demo. Während MoW: Vietnam die Echtzeitstrategie-Reihe in ein anderes Szenario und eine andere Zeit transportiert, konzentriert sich Assualt Squad mehr auf den Multiplayer. Umso merkwürdiger ist es dadurch allerdings, dass in der Demo nur der Singleplayer zum probieren angeboten wird. In der Demo kann man eine Art „Conquest“ spielen, ähnlich wie in Warhammer: DoW. Man muss also verschiedene Fahnen einnehmen, die  zum einen als Ressourcen dienen und zum anderen die Einheiten bestimmen, die man ins Feld führen kann. Man bekommt das Kriegsgerät also nur als Nachschub und  bessere Einheiten nur, wenn man mehr Punkte einnimmt. Was zur Folge hat, dass man beim Verlust einer Flagge von den besseren Einheiten abgeschnitten wird, was wiederum schnell kritisch werden kann, wenn die KI mit Panzern auf dem Vormarsch ist und man selbst von ihnen abgeschnitten wird.

Sprich, wie das Ur-Spiel, so ist auch Assault Squad nichts für Gelegenheitsstrategen. Insbesondere das zweite Szenario -das merkwürdigerweise nur spielbar ist, wenn man das erste vorher geschafft hat- ist schon recht anspruchsvoll und erscheint wie prädestiniert für den Koop-Modus des fertigen Spiels. Denn wenn man auf mehreren Fronten Punkte halten und erobern muss, während der Computergegner immer wieder Wellen aussendet um diese zurückzuerobern, wird es schon recht schwierig.

Generell kann man sagen, dass wenn man Men of War schon gerne gespielt hat, einem auch Assault Squad gefallen wird. Die Liebe zum Detail ist immer noch die gleiche. Man kann jede Einheit selbst steuern und mit ihr schießen. Jeder Soldat und jedes Fahrzeug hat ein eigenes Inventar, aus dem man sich bei Bedarf bedienen kann. Jedes Gerät, ob Panzer oder MG hat eine echte Besatzung und funktioniert nur perfekt, wenn diese auch vollzählig ist. Etc.

Das man diesmal die Vereinigten Staaten steuert und gegen die Japaner zu Felde zieht, ist dabei mehr ein kosmetischer Unterschied. Das Hauptproblem ist wie gesagt, dass man nicht das wichtigste Merkmal dieses Ablegers anspielen kann, den Multiplayer und den Koop. Im Singleplayer ist es „nur“ mehr Men of War.

Wer noch nie ein Spiel aus Digitalmindsofts Strategiereihe angefasst hat, sollte sich auf jeden Fall zuerst die Demo anschauen, sie ist auch auf Steam verfügbar.

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